Wahlprogramm 2026 | #1
Von einer starken Wirtschaft profitieren wir alle.
Coburg ist dank einer aktiven Wirtschaftspolitik unter SPD-Führung ein starker Wirtschaftsstandort mit großartigen Unternehmen und gut bezahlten Arbeitsplätzen. Damit einhergehend profitieren wir alle von hohen Gewerbesteuereinnahmen und Einkommenssteueranteilen. So können wir als Stadt Coburg vielfältige freiwillige Leistungen (wie Zuschüsse für das Schülerticket oder die Mittagsbetreuung) anbieten und weiter zukunftsweisend in unseren Standort Coburg (z. B. das Areal am ehemaligen Güterbahnhof oder den Lohgraben) investieren. Denn Coburg soll im Wettbewerb der Mittelstädte an der Spitze bleiben.
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Die Bedeutung des Wirtschaftsstandorts unterstreichen wir durch die konsequente Verortung bei unserem Oberbürgermeister und der städtischen Wirtschaftsförderung in einem „Chefressort“.
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Der niedrige Gewerbesteuerhebesatz (einer der niedrigsten in Bayern) wird beibehalten, da er nicht zuletzt mit Blick auf unsere großen Gewerbesteuerzahler einen Wettbewerbsvorteil von unschätzbarem Wert darstellt.
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Der vorgestellte Masterplan zur KAESER-Werkserweiterung in Bertelsdorf und Glend ist in Zeiten der Deindustrialisierung ein Segen für unsere Stadt. Zugleich verstehen wir, dass Bürgerinnen und Bürger in Bertelsdorf und Glend sich um ihre Heimat sorgen. Hier werden wir gemeinsam die besten Lösungen finden.
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Die letzten freien Entwicklungsflächen (z. B. auf der Lauterer Höhe) werden gezielt angeboten und so auch Ansiedlungen von außen aktiv unterstützt.
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Die erfolgreichen Neuansiedlungen (u. a. Butlers und TK Maxx in der Spitalgasse) machen Mut, auch die letzten markanten Leerstände (Sport Hess in der Spitalgasse und Kaufhof in der Mohrenstraße) in guter Kooperation mit den Eigentümern zu lösen.
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Die Hartnäckigkeit unseres Oberbürgermeisters Dominik Sauerteig hat einen Gesamtkompromiss zur B4 im Weichengereuth ermöglicht und damit großen Mehrwert für unsere Stadt und die gesamte Region erreicht. Jetzt führen werden wir dafür sorgen, dass alle Zusagen eingehalten werden.
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Die in den vergangenen fünf Jahren deutlich intensivierte Verzahnung von Stadt, Hochschule und Wirtschaft wird noch weiter ausgebaut und so das Schlachthof- und Güterbahnhofsareal endgültig zum bis zur Fa. Ros gemeinsam weiterentwickelt.
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Der Hochschulstandort Coburg bietet beste Möglichkeiten junge, kreative Köpfe für unsere Region zu begeistern. Gemeinsam mit der Hochschule und Unternehmen werden wir konsequent daran arbeiten, dieses Potential zu stärken.
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Coburg ist nicht nur Industrie- und Dienstleistungsstandort, sondern auch Standort vieler erfolgreicher Handwerksunternehmen. Das Berufs- und Technologiezentrum des Handwerks muss daher erhalten bleiben.
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Wir setzen uns bei Bund und EU ein, dass das hiesige Handwerk bei Vergabeentscheidungen von städtischen Projekten noch effektiver unterstützt werden kann.
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Das berufliche Schulangebot passen wir maßgeschneidert an den tatsächlichen Bedarf an und sanieren konsequent unsere Schulgebäude.
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Die Ansiedlung und der Ausbau moderner Bildungszentren sind der Schlüssel zur Fachkräftesicherung und schaffen Raum für zeitgemäßes Lernen, praxisnahe Ausbildung und eine Umgebung, in der junge Menschen ihre Berufung finden und entfalten können.
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Gemeinsam mit dem Landkreis, der IHK, der Hochschule und dem Handwerk bewerben wir den Wirtschaftsstandort Stadt und Landkreis Coburg als gemeinsamen Lebensraum zur Ansiedlung neuer zukunftsträchtiger Unternehmen.
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Unternehmensgründerinnen und -gründer schaffen neue Arbeitsplätze und bringen Innovation in unsere Unternehmenslandschaft. Deshalb wollen wir die Gründerszene weiter aktiv u. a. durch die Initiative Zukunft.Coburg.Digital und die Bereitstellung von Flächen für Popup-Stores begleiten und fördern.
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Mit dem für die Bürgerinnen und Bürger kostenlosen flächendeckenden Glasfaserausbau durch die SÜC bleibt diese neue Infrastruktur in kommunaler Hand.
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Regionale Wirtschaftskreisläufe sind nicht nur nachhaltig, sie stärken unsere gesamte Region. Wesentlich dafür sind die Zusammenarbeit von regionalen Unternehmen, die Nutzung von regionalen digitalen Lösungen statt globalen Playern und die Stärkung des Einkaufsstandorts Coburg, etwa durch lokalen Einzelhandel und die Wochenmärkte, um die Versorgung mit regionalen Produkten zu ermöglichen.
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Als Chef des Unternehmens Stadt Coburg liegt unserem Oberbürgermeister nicht nur am Herzen, dass die Coburgerinnen und Coburger größtmöglichen Service und Unterstützung erhalten. Vor allem aber sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Unternehmenskultur vorfinden, in denen Arbeiten nicht nur Freude macht, sondern auch gut entlohnt wird, z. B. durch die Einführung von flächentariflicher Entlohnung in allen städtischen Unternehmen.