OB Dominik Sauerteig
Menschlich und kompetent - der Oberbürgermeister für alle!
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vor sechs Jahren haben Sie mich mit klarer Mehrheit zum Oberbürgermeister unserer schönen Stadt gewählt. Dafür will ich Ihnen noch einmal herzlich Danke sagen. Auch die nächsten sechs Jahre möchte ich weiter Ihr Oberbürgermeister sein und freue mich über Ihr Vertrauen.
Ich verspreche Ihnen: Ich werde mich auch in den nächsten sechs Jahren mit all meiner Kraft, Kompetenz, Leidenschaft und Menschlichkeit für unsere schöne Heimatstadt einsetzen – also für Sie. Für alle. Darauf können Sie sich verlassen!
Lassen Sie uns gemeinsam die Erfolgsgeschichte fortsetzen: Unabhängige Untersuchungen zeigen, dass Coburg mit mir als Oberbürgermeister und der Vorarbeit meiner SPD-Vorgänger – trotz bundesweit schwieriger Ausgangslage für die Kommunen – in vielen Bereichen einen Spitzenplatz belegt (siehe u. a. Regionen-Ranking des Instituts der Deutschen Wirtschaft oder den Prognos-Zukunftsatlas). Davon profitieren alle Coburgerinnen und Coburger. An diesem starken Coburg will ich gemeinsam mit Ihnen weiter arbeiten.
Coburg gemeinsam gestalten: An meinem Kurs mit intensiver Bürgerinformation, Stadtteilspaziergängen, starker Bürgerbeteiligung (z.B. im Zukunftsraum) und einer offenen Diskussionskultur sowie direkter Erreichbarkeit werde ich konsequent festhalten. Denn es ist es mir wichtig, eine gute Zukunft für unsere Stadt gemeinsam mit Ihnen zu erreichen – im Dialog, in der Diskussion, in der Zusammenarbeit.
Mensch im Mittelpunkt: Mit mir als OB werden SIE weiter im Mittelpunkt stehen – nicht Parteipolitik oder eine bestimmte Bevölkerungsgruppe. Jede Coburgerin und jeder Coburger ist gleich wichtig. Ob alt oder jung, reich oder arm, in der Innenstadt oder in einem Stadtteil lebend, hier geboren oder erst seit kurzem in Coburg.
Dreiklang sozial, ökologisch, wirtschaftlich stark: Wenn ich mir die Zukunft Coburgs vorstelle, sehe ich eine lebenswerte Stadt. Und lebenswert bleibt Coburg, wenn wir die Stadt in diesem Dreiklang gestalten. Die Grundlage für unsere Lebensqualität ist dabei eine starke lokale Wirtschaft. Für Sie weiterhin gute Rahmenbedingungen zu schaffen, ist oberste Pflicht. Grundvoraussetzung für ein gutes Leben ist aber auch eine intakte Umwelt – für uns, unsere Kinder und Enkel. Und wir dürfen vor allem nicht vergessen, dass es am Ende um uns Menschen geht. Unser Miteinander muss fair und sozial gerecht sein. Nur so schaffen wir gute Chancen und eine lebenswerte Zukunft für alle.
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Das Amt des Oberbürgermeisters ist mit großer Verantwortung verbunden: für die Bürgerinnen und Bürger Coburgs und für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Coburg und ihrer Tochterunternehmen.
Unsere Stadt ist Oberzentrum und Motor der ganzen Region: von Südthüringen bis zum Obermain, von den Haßbergen bis nach Kronach – auch dafür tragen wir Verantwortung. Deshalb sollten Sie das Amt jemandem anvertrauen, der Führungserfahrung hat und für Unternehmen und die „große Politik“ ein kompetenter Partner auf Augenhöhe ist. Gute Politik für Coburg ist kein Selbstläufer, sondern beruht auf harter Arbeit. Nur so konnten wir die großen Herausforderungen bewältigen – angefangen bei der Corona-Pandemie über den B4-Kompromiss bis hin zur Sicherung der medizinischen Versorgung der Region nach der Insolvenz von Regiomed. Sie können auf mich und meinen vollen Einsatz für Sie und unsere Stadt fest zählen. Große Krise oder kleines Problem: Mir geht es stets um die Menschen. Ich höre alle Seiten, wäge gewissenhaft ab und entscheide – für uns alle. Mit dem nötigen Sachverstand – und dem Herzen für unsere Stadt. Dabei hilft mir auch meine Ausbildung als Jurist mit zwei Staatsexamen und einer Zusatzausbildung zum Wirtschaftsjurist. Ich sehe Politik nicht als Gegeneinander, sondern als Miteinander. Nur gemeinsam finden wir Lösungen – für Sie. Für uns alle.
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Ich bin 39 Jahre alt, Vater einer kleinen, bezaubernden Tochter und Coburger seit Geburt und aus Leidenschaft.
Für mich war immer klar: Die Stadt Coburg ist und bleibt meine Heimat – und mein Lebensmittelpunkt.
Mittlerweile wohne ich mit meiner kleinen Familie am Übergang zwischen Ketschendorf und Seidmannsdorf. Fußläufig zur Innenstadt, aber zugleich auf kurzem Weg zur grünen Natur rund um den Buchberg fühlen wir uns sehr wohl. Ich bin der dritte von fünf Söhnen unserer Eltern Maria und Klaus und wuchs in einem christlich geprägten Elternhaus im Coburger Nordosten auf. Dort befindet sich noch immer unser Familienmittelpunkt, auch wenn mein Vater Klaus uns leider seit Weihnachten 2024 nur noch aus dem Himmel begleitet. Ich bin meinen Eltern, Brüdern und ganzen Familie sehr dankbar, dass ich erfahren habe, was Geborgenheit, Gemeinschaft, Zusammen halt und Unterstützung bedeuten. Das gibt mir bis heute Orientierung.
Als erste Generation einer Arbeiterfamilie haben meine vier Brüder und ich nach dem Besuch der Jean-Paul-Schule und des Gymnasiums Ernestinum ein Studium absolviert. Wir durften das erfahren, was ur-sozialdemokratische Werte ausmachen: eine Chance für jeden auf ein gutes Leben. Diese Chancen für alle Coburger Kinder zu ermöglichen und auszubauen ist mein innerer Antrieb. Egal wo du herkommst: Aufstieg durch Bildung muss immer möglich sein. Unabhängig vom Geldbeutel der Eltern, der Herkunft oder Nationalität. Ich möchte deshalb auch zukünftig Rahmenbedingungen schaffen für ein gutes Leben für alle.
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Das Ehrenamt ist für unsere Stadt von herausragender Bedeutung. Auch ich setze mich seit vielen Jahren im Ehrenamt konsequent für andere ein und nehme gerne zusätzliche Aufgaben in der Freizeit wahr. Sei es als Bratwurstbrater für Stadtteilfeste oder beim Streichen der Grundschule Creidlitz mit Bürgermeister Can Aydin. So bin ich beispielsweise hinzuberufenes Mitglied im Vorstand des BRK-Kreisverband Coburg. Zudem war ich viele Jahre Vorsitzender des Vereins Hartz und Herzlich e. V. und bin dort aktuell 2. Vorsitzender. Der Verein betreibt das soziale Kaufhaus „Echt herzlich“ im Heimatring. Außerdem bin ich seit einigen Jahren Mitglied der Kirchenverwaltung St. Marien Coburg. Die Kirchen machen sicher nicht alles richtig, gleichwohl tragen sie direkt und indirekt über ihre karitativen Einrichtungen vom Kindergarten bis hin zum Hospiz entscheidend zur Lebensqualität von Jung bis Alt bei.
Als junger Mensch und Vater bewegt mich das Thema Umwelt natürlich besonders. Deshalb habe ich mich nicht nur als Oberbürgermeister für mehr Nachhaltigkeit in der Verwaltung eingesetzt und den Green Deal Coburg 2030 ins Leben gerufen, sondern ich packe auch selbst an wann immer es geht: Egal ob bei der Warenannahme des Waren tauschtags, beim Müllsammeln an und in der Itz oder beim Bäume pflanzen. Außerdem habe ich bis vor kurzem sehr gerne als Aufsichtsrat der Bürgerenergiegenossenschaft an der Energiewende vor Ort mitgewirkt. In meiner Freizeit werde ich zu „Chefkoch Dominik“ – für meine Familie und mich. Optisch ist das nicht immer gelungen. Aber es schmeckt! Besonders viel Spaß macht mir das Backen von frischem Sauerteigbrot. Und auch in die Marmeladenproduktion bin ich in den vergangenen Wochen wieder eingestiegen. Die Ergebnisse können Sie gerne an unseren Infoständen in der Spitalgasse probieren. Gerne, aber leider viel zu selten, besuche ich sportliche Events – von denen es in Coburg ja viele gibt: vom Handball bis hin zum karnevalistischen Gardetanz. Und auch auf dem Fahrrad bin ich gerne unterwegs, auch wenn mein Fahrrad schon viel zu lange mit gerissener Kette in der Garage steht – seit der letzte Comeback-Versuch in einem schmerz haften Fußmarsch nach Hause endete …
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Gute Ideen brauchen Mehrheiten im Stadtrat. Ein starker Oberbürgermeister benötigt eine starke eigene Stadtratsfraktion an seiner Seite.
Bitte bedenken Sie das bei ihrer Wahlentscheidung.
Wir haben unter den 40 Stadtrats-Kandidatinnen und -Kandidaten der Coburger SPD für alle Themen und Lebenslagen ausgewiesene Fachleute. Das sind Frauen und Männer aus allen Generationen, die sich sehr gut mit den kleinen und großen Herausforderungen unserer Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger auskennen. Neben amtierenden und ehemaligen (Ober-)Bürgermeistern sowie sehr erfahrenen Stadtratsmitgliedern engagieren sich im Team SPD viele neue, spannende Gesichter. Viele haben schon außerhalb der Politik Verantwortung übernommen – in Vereinen, Initiativen und Unternehmen. Motivierte, kluge Köpfe, die gemeinsam für unsere Zukunft anpacken. Wir setzen auf Zusammenhalt und Miteinander. Auf ein gerechtes, lebenswertes und zukunftsorientiertes Coburg. Ein Coburg für alle!
Als Team werden wir uns mit viel Freude und hohem Engagement gemeinsam für unser Coburg einsetzen: eine Stadt, die für Unternehmen, für Familien, für Alleinstehende, für hier Geborene und Zugezogene, Jung und Alt attraktiv ist – kurzum für alle Menschen, denen Coburg Heimat ist und unsere schöne Stadt am Herzen liegt.
Und das soll auch so bleiben! Schenken Sie uns Ihr Vertrauen!
Geben Sie mir und den Kandidatinnen und Kandidaten der SPD auf Liste 5 Ihre Stimme.
Auch damit ich weiter gemeinsam mit Bürgermeister Can Aydin als gut harmonierendes und ergänzendes hauptberufliches Bürgermeisterduo weiterarbeiten kann:
Denn Coburg für alle – das gibt es nur mit uns!
Immer ansprechbar: Wollen Sie mehr erfahren? Sprechen Sie mich gerne an oder nehmen Sie mit mir Kontakt auf.
Sie erreichen mich persönlich unter:
E-Mail: ob@spd-coburg.de
Whatsapp: 0176 36 32 14 40
Instagram: dominiksauerteig
Facebook: Dominik.Sauerteig
Tiktok: OBDominikSauerteig
Ihr Dominik Sauerteig
Oberbürgermeister
Rückschau: Nominierung
Geschlossenheit und Vertrauen
Am 04.01.2026 wurde unser amtierender Oberbürgermeister Dominik Sauerteig mit 100 % der Mitgliederstimmen in der vollbesetzten Josiashütte, mitten im Herzen unserer Stadt, zum Spitzenkandidaten der Coburger SPD gewählt. Ein eindrucksvoller Beweis der Geschlossenheit und des Vertrauens in seine kompetente Amtsführung im Coburger Rathaus.
Dreiklang von Sozialem, Umwelt und Wirtschaft
OB Dominik Sauerteig betonte in seiner Nominierungsrede, dass die Basis seines Handelns weiter der Dreiklang von sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit und einem Fundament der wirtschaftlichen Stärke darstellt. Ein Dreiklang für alle. Für Euch, unsere Kinder und unsere Enkelkinder.
Wir stellen die gesamte Rede hier kapitelweise und transparent zugänglich zur Verfügung:
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Liebe Coburgerinnen und Coburger, liebe Genossinnen und Genossen, meine sehr geehrten Damen und Herren,
zunächst einmal auch von mir allen ein gesundes neues Jahr. Glück, Zufriedenheit und Wohlergehen. Und uns als SPD und damit auch unserer Stadt Coburg wünsche ich weiterhin viel Erfolg.
Einen ganz besonderen Gruß will ich meinen 2020er Mitbewerber Thomas Apfel übermitteln, der kurz vor Weihnachten eine schlimme Diagnose erhalten hat. Heute feiert er Geburtstag. Lieber Thomas, kämpfen. Das wird.
Und mein Dank geht zu Beginn meiner Rede an alle, die mir 2019 und 2020 ihr Vertrauen geschenkt haben. Und mir ermöglicht haben Verantwortung für unserer Stadt übernehmen zu dürfen.
Auch denen, die leider nicht mehr unter uns weilen.
Es war, ist und wird mir eine große Ehre sein, meiner Heimatstadt und ihren Bürgerinnen und Bürgern zu dienen.
2019 Kino und nun 2026 also Josias-Hütte. Warum wir heute genau hier sind, das wisst ihr, das wissen Sie sicher am Ende meiner Rede.
Die Wahl des kreativsten Nominierungsortes, die haben wir auch bei dieser Wahl mit sehr großem Abstand schon einmal für uns entschieden.
Und alles weitere erledigen wir dann bis zum 08. März. Dann läuft es wieder bayernweit über die Ticker: Coburg bleibt auf Erfolgskurs. Coburg bestätigt seinen OB und ermöglicht dank großer SPD-Fraktion sehr wahrscheinlich eine Wiederwahl von Bürgermeister Aydin in der konstituierenden Sitzung.
Stadtgestaltung ist nämlich vor allem auch Teamwork. Und ohne eine gute Unterstützung aus den eigenen Reihen ist jeder OB auf verlorenem Posten.
Übrigens auch ohne konstruktiv und pragmatisch agierende andere Parteien und Wählergruppierungen. Wir stehen bereit für eine gemeinsame Stadtgestaltung.
Daher ist die Stadtratswahl mindestens genauso wichtig wie die Oberbürgermeisterwahl.
Es geht auch um verlässliche Mehrheiten. Und bei beidem setzen wir auf Sieg und nicht auf Platz!
Danke schön daher auch im Namen von Can Aydin an alle, die uns auf der Liste und darüber hinaus tatkräftig unterstützen.
Liebe Gäste, manch einer von Euch und Ihnen war 2019 ja auch im Kino dabei.
Da klang das sicher noch etwas zögerlicher. Und in der Heranführung an die entscheidenden Fragestellungen etwas zurückhaltender. Ich weiß aber mittlerweile nach vielen auch sehr langen Reden, dass die Aufmerksamkeitsspanne bei manch Zuhörerin und Zuhörer nur sehr kurz ist und man die wichtigen Botschaften lieber gleich zu Beginn sendet. Denn etwas länger wird meine Rede schon. Darauf muss ich Sie und Euch schon einmal freundlich mit der Bitte um wohlwollendes Verständnis hinweisen. Auch für diese Wahl gilt:
Ja, ich will Oberbürgermeister. Nicht aus Eigennutz, sondern weil ich glaube, dass das gut für unser Coburg und das gesellschaftliche Miteinander ist.
Ja, ich kann Oberbürgermeister. Dieses Mal ist das sogar durch 6 ereignisreiche Jahre nachgewiesen. 2019 habe ich das erstmal nur behauptet …
Und anders als 2019 ergänze ich selbstbewusst: Ja, ich bleibe Oberbürgermeister.
Nachdem ich auch nach 6 Jahren im Amt, anders als man das jetzt nach meinen ersten Worten annehmen mag, kein Sprücheklopfer geworden bin, will ich das auch begründen.
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Denn ich bin mir in den letzten 6 Jahren selbst treu geblieben und werde das auch weiterhin so handhaben.
Und nein, steif, förmlich und umständlich trifft es aus meiner Sicht immer noch nicht. Jedenfalls nicht alles drei zusammen.
Raue Schale, weicher Kern schon eher. Auch wenn man es mir nicht ganz so oft anmerkt. Aber, so sind wir Männer halt.
Meine sehr geehrten Damen und Herren, liebe Genossinnen und Genossen,
es ist meine feste Überzeugung: Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Anrecht darauf, dass seriös, ernst, authentisch und auch vertraulich mit der Verantwortung, die das Amt des Oberbürgermeisters mit sich bringt, umgegangen wird.
Ich werde daher jetzt nicht gut zwei Monate vor der Wahl eine vielleicht noch etwas besser vermarktbare Version von mir erfinden. Meine seit vielen Jahren existenten Social-Media-Accounts betreue ich auch weiterhin ausschließlich selbst. Dort erreicht man vertraulich nur mich. Dafür nehme ich mir gerne Zeit. Und das wird angenommen und geschätzt.
Und ja, das bedeutet auch weiterhin, dass die Bilder nicht immer Hochglanz sind und das Essen manchmal nicht so schmackhaft wirkt, aber ich bin eben kein Influencer oder Foodblogger, sondern Autodidakt: Dominik zum Anfassen, echt und ziemlich unverstellt.
Es wird keinen überzeichneten Marketing-Dominik im Wahlkampf geben. Personenkult ist nicht so meine Sache.
Und auch wenn es komisch klingt: Ich bekomme lieber konstruktive Kritik als Lob. Denn von ersterem wird man tatsächlich besser.
Zweiteres für jede Kleinigkeit verführt zu Genügsamkeit.
Aber in Coburg, wo der alte Ausspruch „nicht geschimpft ist Lob genug allgegenwärtig ist“, klappt das eh ganz gut.
Lob gibt es aber schon auch. Und das tut zwischendrin auch mal gut.
Ich verspreche, ich verzichte auf überzeichnete Selbstdarstellung und dem Mir-zuschreiben-von-Eigenschaften, die ich vielleicht gerne hätte, aber sicher nicht habe. Das können gerne andere tun. Und tun es ja offensichtlich auch in allen möglichen Variationen.
Zum Teil wird mir sogar erzählt, dass das unter maximaler Verleugnung der eigenen Persönlichkeit geschieht. Verrückt, was eine Wahl so mit einem machen kann.
Ich gehe hier einen anderen, authentischen Weg. Überall dort, wo Dominik draufsteht, ist auch wirklich Dominik drin. Ich bleibe lieber Ich. Echt und selbstbestimmt. Vor und nach der Wahl.
Ich verspreche Euch allen und allen Coburgerinnen und Coburgern das, zu tun, was ich auch die letzten 6 Jahre getan habe.
Zuhören, verstehen, machen.
Mit Kompetenz und Menschlichkeit.
Geerdet, unaufgeregt und verlässlich.
Mit persönlicher Präsenz vor Ort auch in unseren wunderbaren Stadtteilen.
Vielleicht nicht immer extrem laut und schlagzeilenfüllend, aber effektiv und lösungsorientiert.
Integrierend statt intrigierend.
Den Kompromiss mit allen konstruktiven Kräften im Stadtrat immer im Blick.
Mit einem ganz wunderbaren Team an meiner Seite. Sei es auf der Stadtratsliste oder auch in der Stadtverwaltung insbesondere auch in meinem Büro OB.
Und natürlich auch zuhause bei meiner Familie: Sabrina und Tilda, Mama und meinen Brüdern.
Danke, dass ihr mich auch in stressigen Zeiten manchmal nicht ganz so gut gelaunt ertragt. Wenn ihr mich denn überhaupt zu Gesicht bekommt.
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Ich will Euch und Sie zur Nominierung heute natürlich auch teil haben lassen an meiner herausfordernden und schon auch emotionalen Reise der letzten Jahre bis hin zum heutigen Tag.
Und natürlich an meinem Plan für die nächsten gut 6 Jahre. Der besteht nämlich nicht aus Schlagwörtern und Worthülsen oder Kritik an anderen, sei es den Mitbewerbern oder der Stadtverwaltung.
Sondern aus einer guten Zukunft für unsere schöne Stadt und ihre wunderbaren Menschen. Und zugegeben vielen dicht beschriebenen Seiten mit Themen, die es zu in den nächsten Jahren zu beackern gilt.
Denn auch wenn bereits sehr viel erreicht wurde. Es gibt noch viel zu tun. Stadtgestaltung ist nie vollendet.
Denn das ist das Entscheidende: Es geht mir persönlich nicht um den Titel Oberbürgermeister oder Macht um der Macht willen, sondern, um die Menschen, uns Coburgerinnen und Coburger.
Und um die Themen, die bewältigt werden müssen, um unser Coburg für uns alle in eine gute Zukunft zu führen.
Und das getragen von einem hohen Maß an Verantwortungsbewusstsein.
Denn ich habe großen Respekt vor dem Amt des Oberbürgermeisters mit all seiner Verantwortung für die Bürger- und Bürgerinnen unserer Heimatstadt. Vermutlich noch sehr viel mehr als vor 6 Jahren.
Der Verantwortung für alle, unabhängig davon, ob Sie mich wählen oder nicht. Oder nicht wählen dürfen. Ob sie hier geboren sind oder nicht. Ob Sie Dialekt sprechen, druckreifes hochdeutsch oder sich gar mit Hand und Fuß verständigen, weil sie erst kurz bei uns Zuflucht gefunden haben.
Wir sind eine bunte und vielfältige Gesellschaft. Und das soll auch so bleiben.
Und dafür bedarf es auch eines Oberbürgermeisters, der tolerant und offen auch denen gegenüber ist, die einen anderen Lebensstil haben als er selbst.
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Und das tut es auch nicht: Millionenschwere Großprojekte sind zumeist getragen von breiten Stadtratsmehrheiten verwirklicht, verhandelt und in Gang gesetzt. Zum Teil in Dimensionen von denen Städte mit 3,4 oder 5-mal so vielen Einwohnern träumen.
Zukunftsweisende Konzepte sind erstellt und Stück für Stück in der Umsetzung. Regelmäßig auch als Modellkommune für den gesamten Freistaat Bayern, weil der Freistaat weiß, dass im roten Coburg gute Arbeit geleistet wird.
Der Rahmenplan Itzauen, das ISKK, das KDK oder das Sturzflutrisikomanagement, um nur mal einige zu nennen.
Der Itzpark, das Nonplusultra der Trendsportanlagen weit und breit (O-Ton eines Kindes aus dem Landkreis), mein Herzensprojekt für die Jugend, ist fertiggestellt.
Bürgerbeteiligung und Bürgerinformation wurde massiv ausgeweitet. Mit dem Green Deal haben wir eine Beteiligung geschaffen, die deutschlandweit Beachtung findet. Die Zeitschrift Unser Coburg erfährt viel Lob von Bürgerinnen und Bürgern. Und manch politischer Mitbewerber tut selbst nach 5 Jahren des Ignorierens bei meinen Stadtteilspaziergängen nun so, als ob er sie selbst veranstaltet.
Hausärzte wurden sehr erfolgreich angesiedelt. Insbesondere die Ansiedlung in Creidlitz erfüllt einen jahrelangen Wunsch.
Bei weiteren wichtigen Weichenstellungen auch für unsere Innenstadt und markanten Leerstände stehen wir kurz vor dem Durchbruch.
Die Hochschule hat einen ersten Schritt auf den Schlachthof gemacht. Weitere sind geplant.
Die konkrete Planung für das Landestheater ist endlich durch den Freistaat beauftragt. Das freut mich insbesondere auch für meinen im letzten Jahr verstorbenen Papa.
Denn ich hatte ja bekanntermaßen die zweifelhafte Ehre gemeinsam mit ihm als alten Theatermann unser großes Haus zu schließen. Und gerne hätte ich es mit ihm gemeinsam auch wieder eröffnet. So erlebt er es eben von oben mit, wenn Mitte der 30er Jahre das große Haus vom Freistaat finanziert wiedereröffnet.
Die Stadtmacher unterstützen seit dieser Periode den vielfältigen Innenstadthandel. Markante Leerstände sind beseitigt mit Ansiedlungen, die man eher auch aus größeren Städten kennt.
Die Stadtraumgestaltung im Lohgraben, rund um den Ernstplatz oder am Vom-Stockmar Platz schreitet voran.
Der Park der Arten auf der Lauterer Höhe mit durch Stefan und Ramona angeregtem Klimaschutzlehrpfad entsteht.
Schulen wurden saniert und Kindergärten eröffnet und erweitert.
Und selbst auf dem Marktplatz wurden nun Bäume gepflanzt. Endlich!
Die Feuerwehrhäuser werden saniert, erweitert oder neugebaut.
Das Bürgerbüro auf ein neues Niveau gehoben.
Die Entwicklung einer Kulturstrategie ist im vollen Gang, denn Kultur ist natürlich dank vieler Akteure vielfältiger und mehr als nur das Landestheater.
Bei der Digitalisierung der Verwaltung sind wir unter den Top 10 in Deutschland.
Die Wohnbau investiert Millionen in den Bestand an über 3000 Wohneinheiten mit einer Durchschnittsmiete von 5,20 EUR.
Das Fernwärmenetz wird erweitert und die Wärme und Energiewende von der SÜC vorangetrieben. In die Glasfaser in eigener Hand und eine sichere Wasserversorgung wird enorm investiert.
Der Pflegestützpunkt ist neu aufgestellt. Eine Pflegekonferenz mit dem Landkreis implementiert.
Unter anderem mit den Stadtteilspaziergängen und Bürgermeisterstammtischen sind wir auch in der Fläche präsent. Und nehmen uns der Themen der Bürger vor Ort an.
Die Sportförderung wurde erhöht und setzt Maßstäbe bei der Unterstützung unserer Vereine. Gerade in so wichtigen Jugendbereich. Das Umkleidegebäude in der Wiesenstraße ist fertiggestellt und die Floßangerhalle für unsere Sportvereine und Schulen auf den Weg gebracht.
Und diese beeindruckende Aufzählung an Themen, die in den letzten 6 Jahren für die Bürgerinnen und Bürger forciert, auf den Weg gebracht und umgesetzt wurden, könnte beliebig fortgesetzt werden.
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All das wurde erreicht trotz: Corona, Ukraine, Flüchtlingszuzug, Energiepreise, Regiomed, Wirtschaftskrise, Unsicherheit der Bundespolitik, Kommunalfinanzen in ganz Deutschland in Not, schwierige Stadtratsmehrheiten mit vielen Wechseln, der viel zu frühe Tod von unserem Freund Thomas Nowak durch den ich es wohl als einziger Oberbürgermeister Coburgs geschafft habe alle Referate zumindest zeitweise geleitet zu haben, denn es gibt ja nur noch 2 berufliche Bürgermeister, Beleidigungen und Verleumdungen und Erpressungsversuche im WWW und per Privatnachricht, selbst wenn Dinge schief gehen für die ein anderer Ressortleiter verantwortlich zeichnet, Brandanschlag auf die Dienstautos.
Alles Dinge, die man bei der Stadtgestaltung für die Zukunft eher nicht gebrauchen kann, aber doch in den letzten 6 Jahren für mich und uns alle Realität waren.
Und als junger Familienvater erlebe ich es auch tagtäglich. Die Lebensqualität leidet. Freizeit gibt es nur sehr selten. Die Lebensgefährtin ist zurecht regelmäßig nicht so glücklich, wenn Du gefühlt nie zuhause bist. Die kleine Tochter sieht Dich manchmal nur morgens sehr kurz. Manchmal auch gar nicht.
Da fragt man sich schon ab und zu: warum tust Du Dir das eigentlich an?
Denn so offen kann ich sein: anders als viele andere Berufspolitiker auf Zeit habe ich das Privileg unabhängig von der Politik zu sein.
Etwas, was ich daher angesichts der enormen Verantwortung für die Verwaltung und die Tochterunternehmen, gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern aber auch gegenüber sich selbst bei etlichen anderen Kandidaten vermisse: Respekt und Demut vor der Aufgabe und der Verantwortung.
Und Respekt vor den regelmäßigen 80, 90 Stunden-Wochen und der inneren Zerrissenheit welchen Termin muss ich absagen, auch wenn ich gerne hingehen würde und man es eigentlich seitens der Veranstalter auch erwartet.
Das Amt des Oberbürgermeisters bringt nämlich mehr mit als nur einen Titel sowie ab und an nette Repräsentationstermine, bei denen ich eine sehr teure und zugleich auch sehr schwere Kette trage.
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Und es gibt Momente, die machen alles wieder wett: Gänsehautmomente: Zuletzt ein Besuch im Kindergarten in einem Stadtteil Coburgs, in dem gesellschaftliche Vielfalt und damit unsere gesellschaftliche Realität wirklich erkennbar ist.
Ein kleines Mädchen sagt, ohne groß auszuholen: “Dominik ich mag Dich gern” und drückt mich ganz fest und der kleine Junge nebendran sagt in nicht ganz perfektem Deutsch: “Bürgermeister, dankeschön, dass Du zu Weihnachten immer eine schöne Aktion für uns Kinder machst und uns einen Brief schreibst. Der Itzpark ist auch super geworden und klatscht ein.
Kinder sind so herrlich offen und begeisterungsfähig für kleine Dinge.
Ähnliches erlebe ich auch bei 90. Geburtstagen oder 65. Hochzeitstagen, für die ich mir ebenfalls gerne Zeit nehme. Schließlich steckt im Wort Oberbürgermeister das Wort Bürger.
Die vielen positiven Momente motivieren trotz der enormen Beanspruchung weiter Verantwortung für meine Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger zu übernehmen.
Für alle.
Nicht nur für die, die mich gewählt haben oder wählen, sondern gerade auch für diejenigen, die das 2020 nicht getan haben oder es 2026 nicht tun werden.
Stadtgestaltung für alle, das ist und bleibt aber mein Anspruch als Oberbürgermeister und unser Anspruch als Coburger SPD.
Von Jung bis Alt, von der Innenstadt bis in die Stadtteile, für alle Berufsgruppen, alle Geschlechter, und egal, ob hier geboren oder erst kürzlich nach Coburg zugezogen oder geflüchtet. Egal ob sie gendern wollen oder nicht, lieber mit dem Rad oder dem PKW fahren, das gleiche oder ein anderes Geschlecht lieben, Fleisch essen oder vegan leben. Sie sich selbst als Progressive oder als Konservative verstehen. Sich zum Christentum bekennen oder als Atheist an gar keinen Gott glauben. Unternehmer, Arbeiter oder Rentnerin. Menschen mit und ohne Handicap.
Wir alle und unsere Bedürfnisse sind Coburg.
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Und das bedeutet auch, dass man wünschenswertes für einzelne laute Gruppen manchmal Wunsch bleiben lässt, um anderes ebenfalls Wünschenswertes mit mehr Mehrwert für die meistens leise Gesamtgesellschaft Realität werden zu lassen.
Auch wenn das nicht immer auf Akzeptanz stößt.
Ehrlichkeit währt bekanntlich am längsten und vermeidet auch Frustration und Enttäuschung. Das, was die Tage in einem Kommentar des Tageblatts eingefordert wird, das leben wir in Coburg. Das lebe ich.
Und das soll auch der Ausgangspunkt meiner Idee der Stadtgestaltung der Zukunft sein.
Wünschenswertes sein zu lassen, auch wen es weh tut. Sich vor schwierigen Entscheidungen nicht wegducken und auch den unbequemen Weg wählen. Ehrlich sein.
Nicht etwa, weil es Freude macht, Dinge nicht zu tun, sondern um Freiräume für eine zukunftsweisende Stadtgestaltung zu ermöglichen.
Damit wir uns von den nachfolgenden Generationen nicht nachsagen lassen müssen, nur an uns selbst gedacht zu haben.
Ich will das auch ganz konkret für Euch und Sie machen:
REGIOMED:
Für uns Sozialdemokraten ist das Thema Gesundheit und das Thema kein Geschäft mit der Gesundheit ein ganz wichtiges Thema. Mit der Gesundheit der Menschen sollte in einer solidarischen Gesellschaft keine üppige Rendite von Kapitalanlegern gemacht werden.
Mit dieser Grundhaltung sind wir, bin ich, auch in die Rettungsbemühungen für den Regiomed-Verbund gestartet, nachdem alle Rettungsversuche innerhalb der Regiomed-Gesellschafter gescheitert waren.
Die öffentliche Diskussion war lange sehr hitzig und häufig leider viel zu wenig faktenbasiert. So wie das leider bei den großen Themen häufig der Fall ist. Jeder hat eine Meinung, die Konsequenzen oder die Finanzierbarkeit der eigenen Meinung interessieren aber erstmal nicht.
Und um es greifbar für alle zu formulieren: Nicht weniger als die Zukunft unserer ganzen Region stand auf dem Spiel angesichts der dreistelligen Millionenbeträge, die wir bei einer kommunalen Trägerschaft für Defizite, Klinikneubau und Bauunterhalt im Altbestand hätten aufbringen müssen. Und das in einer Zeit in der vor allem im Landkreis die Mittel knapp werden.
Und ich bin mir sicher, als Oberbürgermeister unserer Stadt, bin ich meiner Verantwortung für die Stadt und die gesamte Region gerecht geworden und habe aufgrund der besseren Argumente auch gegen Widerstände die Weichen gestellt hin zu einer Kooperation mit dem Sana-Konzern.
Ich denke darüber ist auch der Kollege Landrat mittlerweile glücklich.
Das war auch für mich kein einfacher Weg der Entscheidungsfindung.
Gegen das eigene Herz zu entscheiden ist auch für grundsätzlich eher kopfgeleitete Menschen wie mich nicht einfach. Aber von Verhandlungsrunde zu Verhandlungsrunde ist das Gesamtpaket immer besser geworden.
Das innerliche Ringen um eine gute Lösung war sicherlich für alle belastend. Aber gerade auch mit Blick auf die mehr als 2000 Beschäftigten an den Kliniken in Coburg und Neustadt, für die die lange Ungewissheit sicherlich am schlimmsten war, wäre es verantwortungslos gewesen, sehenden Auges ins finanzielle Verderben zu steuern.
Denn was wir uns als Stadt vielleicht noch gerade so mit schmerzhaften Abstrichen an anderer Stelle hätten leisten können, wäre für den deutlich weniger finanzkräftigen Landkreis, der der 60 Prozent-Partner im KHV ist, schlicht nicht zu stemmen gewesen.
Zumal die Stadt sich auf mein Betreiben hin anders als der Landkreis rechtzeitig niedrige Zinsen gesichert hat.
Ich will mich daher vor allem auch bei den Bürgermeisterkollegen Tobias Ehrlicher aus Bad Rodach, Bernd Reißenweber aus Ebersdorf und Martin Finzel aus Ahorn bedanken, die gemeinsam mit mir eng abgestimmt großen Schaden von der Region abgewendet haben.
Und auch bei all denjenigen, die einen anderen Weg angestrebt haben, aber den jetzigen Weg konstruktiv mitbegleiten.
Entscheidungen in der Demokratie akzeptieren zu können ist auch eine Eigenschaft, die leider nicht jeder hat.
Ganz nebenbei kam in der entscheidenden Regiomed-Woche übrigens auch noch spontan meine kleine Tochter auf die Welt.
Freud und Leid lagen so also wirklich sehr nah beieinander.
AQUARIA:
Und auch beim Thema Aquaria muss für das Herz schmerzhafter Verzicht geübt werden, um an anderen Stellen weiter die Zukunft gestalten zu können.
Etliche Bürgerinnen und Bürger wünschen sich, auch ich übrigens, ein tolles, üppiges Freibad.
Manche leider mit sehr viel Schaum vor dem Mund. Und einer gehörigen Portion Verdrängung der finanziellen Realität.
Weitere hohe Millionenbeträge sind neben dem neuen Bad, das wir bei lediglich einer Gegenstimme im Stadtrat auf den Weg gebracht haben, aktuell aber einfach nicht drin.
Die vielen Vorzüge für das ganzjährige Schwimmen, die das geplante Bad mit Außenbecken und Wasserbereich für Kinder im Vergleich zum Hallenbestand haben sind wirklich oft kommuniziert.
Und dennoch stellen Einzelne das Ich über das Wir. Das ist für mich nach wie vor unbegreiflich.
Und wenn es beispielsweise bei Regiomed gekommen wäre wie es ein Wortführer der Freibaddiskussionen angestrebt hat, dann würde es wohl allenfalls eine 1:1 Erneuerung des Bestandhallenbades geben. Gänzlich ohne Außenbereich. Wenn überhaupt. Vermutlich eher weniger.
Ohne Mehrwert für das Schwimmen lernen und damit im Worst-Case das Verhindern von Todesfällen.
Ohne Mehrwert für den Vereinssport.
Ohne Mehrwehrt für den Reha-Sport.
Ohne Mehrwert für den ganzjährigen Freizeitspaß unserer Kinder und Familien.
Aber wenn man keine Verantwortung trägt, kann man eben immer und alles fordern. Koste es was es wolle.
Ja, es wäre für uns im Stadtrat einfacher gewesen auch ein fantastisches Freibad mitzuplanen.
Und die Umsetzung zu versprechen. Das wäre aber unehrlich gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern gewesen. Denn eine solche Planung wäre mangels aktueller Finanzierbarkeit nie seriös parallel zum Hallenbau umsetzbar.
Oder man würde ganz klar kommunizieren müssen, dass die zusätzlichen Millionen, die für das Freibad benötigt werden, nicht mehr für die Landestheatersanierung zur Verfügung stehen.
So viel Ehrlichkeit, das trauen sich die Verantwortlichen des Bürgerbegehrendes dann aber glaube ich doch nicht.
Verkehr:
Und auch beim Thema Verkehr haben wir und ich persönlich durch langes Beharrlich sein Mehrwert für unsere Stadt herausgeholt. Selbst in Momenten, in denen ich offensichtlich öffentlich vorgeführt werden sollte, bin ich standhaft geblieben.
Das war schon ziemlich unbequem. Aber es gab und gibt schlichtweg keine Argumente für einen isolierten und überdimensionierten vierstreifigen B4-Ausbau im Weichengereuth.
Das hat übrigens jüngst bei einem Bürgermeisterstammtisch in Creidlitz vor gut 100 Zuhörern auch der dortige Bürgervereinsvorsitzende öffentlich in etwa so formuliert: “Dominik, ich habe immer nicht verstanden, warum Du selbst auf dem IHK-Podium noch so konsequent NEIN zum geplanten Ausbau gesagt hast. Jetzt verstehe ich es. Chapeau.”
Nur im nun verhandelten Kompromiss entsteht wirklicher finanzieller Mehrwert für die Stadt und Mehrwert für den Gesamtverkehr und die Bürgerinnen und Bürger.
An dieser Stelle daher ein herzliches Dankeschön an alle politischen Gruppierungen und die IHK, die am Mehrwert beim B4-Kompromiss mitgewirkt haben. Vor allem aus der Stadtpolitik an meine SPD, die Grünen, Pro Coburg und CSB die mir beim unbequemen Nein sagen den Rücken gestärkt haben.
Aber vor allem auch an MdL Baumgärtner und den Regierungspräsidenten für den Weg zum Kompromiss sowie an MdB Jonas Geißler und MdL Martin Mittag für den bisherigen Weg nach dem Kompromiss auf dem Papier.
Ich habe nämlich gar kein Problem andere zu loben und Ihnen zu danken. Egal welcher Partei sie angehören.
Auch das unterscheidet mich von anderen.
Denn die beiden müssen jetzt das Geld beschaffen. Drücken wir Ihnen also die Daumen und wünschen Ihnen und uns viel Erfolg.
Und vor allem ein Dankeschön auch an die Anwohnerinnen und Anwohner im Weichengereuth, die Verständnis dafür aufbringen, dass uns der Kompromiss finanzielle Entlastung bei verkehrlichem Mehrwert bringt.
Es ist ja gerade in Mode zu betonen, dass politische Gruppierungen sich für ein ganzheitliches Verkehrskonzept, das alle Mobilitätsformen berücksichtigt, einsetzen. Jedenfalls lese ich das recht regelmäßig.
Nur in der Realität erkennt man das bei denen, die das am lautesten kundtun eher selten. Dort herrscht in der Realität eher die Haltung weiterhin „alle Macht dem Auto“.
Ich selbst lege übrigens auch deutlich mehr Kilometer im PKW als auf dem Rad oder mit der Bahn zurück. Weil es schlicht und ergreifend für mich der praktikablere Weg ist.
Diese Entscheidungsfreiheit sollte jeder haben.
Die oberste Priorität für den motorisierten Individualverkehr einzuräumen, das kann man im ländlichen Raum, in dem das KFZ wohl immer die mit Abstand wichtigste Mobilitätsform sein wird, ja durchaus als sein Konzept der Mobilität verstehen.
Aber dann sollten diejenigen bitte nicht über ganzheitliche Verkehrskonzepte als Zielbild sprechen. Bei Vorschlägen der ganzheitlichen Verkehrsbetrachtung oder zur Erhöhung der Sicherheit wie beim kommunalen Blitzen, das quasi bei allen Stadtteilspaziergängen gefordert wird, immer nur nein sagen.
Denn ein ganzheitliches Verkehrskonzept bedeutet zwangsläufig, dass man bei gleichem Verkehrsraum dem KFZ an manchen Stellen etwas nehmen muss, um es dem ÖPNV, dem Rad- und Fußgängerverkehr aber auch der innerstädtischen Aufenthaltsqualität zuzuschlagen.
Damit jeder seine Entscheidungsfreiheit auch wirklich hat.
Und das klappt dann in Coburg doch noch zu selten oder nur nach künstlich aufgeregten Diskussionen, obwohl doch vermeintlich alle Verkehr ganzheitlich betrachten.
Seltsam, oder?
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Ich denke ich habe mit diesen drei Beispielen exemplarisch aufgezeigt, dass es nicht immer einfach ist Verantwortung für die Gesamtgesellschaft wahrzunehmen.
Und, dass es nicht immer gelingt die eigene Überzeugung ohne Abstriche umzusetzen.
Die Demokratie lebt von Kompromissen. Solchen, die Mehrwert bieten. Und wir als SPD mit mir an vorderster Stelle gestalten diese.
Ich habe aufgezeigt, dass meine SPD und ich die uns anvertraute Verantwortung gewissenhaft wahrnehmen, um eine gute Zukunft unserer wunderbaren Stadt zu gestalten.
Die Basis unseres Handelns bildet der Dreiklang von sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Nachhaltigkeit und einem Fundament der wirtschaftlichen Stärke.
Ein Dreiklang für alle. Für Euch, Sie, unsere Kinder und unsere Enkelkinder.
Und das will ich auch in den kommenden 6 Jahren so handhaben.
Und auch wenn ich weiß, dass die Medien am liebsten schlagzeilenträchtigte Einzelpositionen herausgreifen, will ich doch mehr anbieten als Schlagworte.
Angesichts der schon eingangs beschriebenen kurzen Aufmerksamkeitsspanne bei einzelnen im Saal, kann ich natürlich nicht abschließend jeden Spiegelpunkt unseres Wahlprogramms darstellen.
Das wird Stück für Stück aber auf unserer Webseite präsentiert werden. Heute würde das ganz sicher den Rahmen sprengen.
Und ich will ja später mit deutlich mehr als 50 Prozent nominiert werden. So viel haben wir nämlich von meiner Rede jetzt schon geschafft.
Aber vielleicht fordere ich ja doch für eine Schlagzeile einen großen künstlichen Badesee auf dem BGS-Gelände oder in einem am Klinikaltstandort anzulegenden grünen Naherholungsgebiet. Die Grube der SÜC würde sich aber auch gut eignen.
Denn Stadtgestaltung muss nicht immer bitterernst sein, sondern darf Freude machen und macht Spaß. Und nein, wir und ich kümmern uns nicht nur um Ampelmännchen, die kostengünstig einen großen Werbewert für die Stadt erzeugen aber bei uns anders als in vielen anderen Städten zum Streitobjekt werden.
Scheinbar gibt es nichts anderes zu kritisieren. Auch nicht schlecht.
Und wenn man dabei dann auch noch erfolgreich ist, macht es noch mehr Freude. Dass wir in Coburg erfolgreich sind, ist objektiv belegt:
In vielen Rankings renommierter, unabhängiger Institute - wie dem des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln – steht unser Coburg in vielen Aspekten wie Lebensqualität, Wirtschaftsstruktur, Kaufkraft oder Digitalisierung bundesweit auf vorderen Plätzen. Auch im jüngsten Prognos Zukunftsatlas wird uns in entscheidenden Rubriken eine hohe Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit attestiert.
Wir sind nachweislich der Motor der Region. Und bieten auch dem Landkreis als Oberzentrum Stabilität und Infrastruktur für seine Bürgerinnen und Bürger. Von den weiterführenden Schulen bis hin zum Landestheater oder der vielfältigen Vereinswelt mit hervorragender Sportförderung.
Die Stadt bietet Mehrwert für Coburg Stadt und Land. Und das wird in meiner Verantwortung auch so bleiben. Die gesamte Region ist im Blick. Wir sind schließlich ein gemeinsamer Lebensraum.
WIRTSCHAFT
Das alles fußt natürlich auf unserer starken Wirtschaft und starken Gewerbesteuerzahlern. Coburg ist ein starker Wirtschaftsstandort mit gut bezahlten Arbeitsplätzen.
Damit einhergehend profitieren wir von hohen Gewerbesteuereinnahmen und Einkommenssteueranteilen und können so anders als andere Kommunen weiter zukunftsweisend selbst oder gemeinsam mit Unternehmen und dem Freistaat wie am Güterbahnhofsgelände in unseren Standort Coburg investieren und vielfältige freiwillige Leistungen bieten.
Und das müssen wir auch, um den Standort Coburg im Wettbewerb der Mittelstädte an der Spitze zu halten.
Denn den Bürgerinnen geht es gut, wenn es Coburg gut geht. Und das hängt maßgeblich von der wirtschaftlichen Dynamik unseres Standorts Coburg in der Zukunft ab.
Dabei liegt es natürlich in unserer sozialdemokratischen DNA, dass wir dabei immer auch die Situation und die Interessen der Beschäftigten mitdenken.
Nicht zuletzt deswegen versuche ich wann immer es geht bei Unternehmensbesuchen auch immer ein Zeitfenster mit dem Betriebsrat einzuplanen.
Und ich bin daher auch sehr dankbar, dass mit Silvia, Martin und Mathias starke Stimmen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Region auf unserer Stadtratsliste mitarbeiten und mich und Can unterstützen.
Gerade in bundesweit schwieriger wirtschaftlicher Lage können sich die Coburger Unternehmen aber auch die Beschäftigten der Unternehmen darauf verlassen mit mir im Rathaus einen verlässlichen und erfahrenen Partner für die Interessen der Coburger Wirtschaft sitzen zu haben.
Das bedeutet nicht, dass ich als Oberbürgermeister immer Ja und Amen zu allen Wünschen sage, aber doch, dass wir alle Anregungen und Wünsche sehr ernsthaft prüfen und dort sehr aktiv begleiten, wenn es sinnvoll ist und wir als Stadt Einfluss nehmen können.
Dazu zählt insbesondere auch der Wunsch nach dem Erhalt des im Wettbewerb sehr niedrigen Gewerbesteuerhebesatz. Mit sehr niedrigen 310-Prozentpunkten bieten wir unseren Gewerbesteuerzahlern auch weiterhin Planungssicherheit. Das bleibt auch so.
Insbesondere auch mit Blick auf unseren größten Arbeitgeber und Steuerzahler der HUK-Coburg, deren Ansiedlung in Coburg vor nun gut 75 Jahren ein richtiger Glücksfall war.
All denen politischen Mitbewerben, die dennoch mit höheren Sätzen liebäugeln sage sich sehr deutlich: Ein höherer Satz bedeutet nicht zwangsläufig auch höhere Einnahmen.
Ganz im Gegenteil. Aus vielen Gesprächen mit unseren großen Steuerzahlern weiß ich, dass ein höherer Hebesatz sehr schnell zu weniger Einnahmen führen wird. Und das kann ernsthaft niemand wollen.
Auf diesen niedrigen Satz kann sich beispielsweise aber auch die Fa. Kaeser bei ihren enormen Ausbauplänen, die in guten und vertraulichen Runden lange verwaltungsintern mit der Fa. Kaeser vorbereitet wurden, verlassen.
Auch wenn ich natürlich weiß, dass dieser Ausbau für die Bürgerinnen und Bürger in Bertelsdorf und Glend eine weitere Belastung ist, so wäre es unverzeihlich, wenn wir einer heimischen und erfolgreichen Firma derart zukunftsweisende Ausbaupläne verweigern, gerade in einer Zeit in der derartige Investitionen in den Standort Deutschland die Ausnahme sind. Die Realisierung dieser Ausbaupläne wäre ein großer Glücksfall für die Stadt und die Region.
Zumal die Fa. Kaeser auch beabsichtigt sich bei städtischer Infrastruktur in Bertelsdorf für die Bürgerinnen und Bürger sehr intensiv finanziell zu engagieren.
Der Wirtschaftsstandort lebt aber nicht allein von der Industrie und der Dienstleistung, sondern vor allem auch vom Handwerk.
Daher setzen wir uns als Stadt im Rahmen unserer Möglichkeiten auch dafür ein, dass unser Handwerk weiterhin präsent in der Fläche ist und nicht Stück für Stück am BTZ im Floßanger geschliffen wird. Auch bei städtischen Vergaben nutzen wir die Möglichkeiten, um unser lokales Handwerk zu unterstützen.
Das Thema Wirtschaftsstandort hat aber natürlich noch vielfältige andere Facetten:
Von der Schaffung verlässlicher Infrastruktur über gute berufliche Bildung und Hochschul-Ausbildung für den Nachwuchs bis hin zu Fragen des Flächenmanagements, auch gemeinsam mit den angrenzenden Landkreisgemeinden und der Ansiedlung neuer Unternehmen, sei es durch Startups im eigenen digitalen Gründerzentrum oder von außen.
All diese Themen werden auch weiterhin im Ressort Oberbürgermeister angesiedelt sein, so wie das seit Langem Tradition in Coburg ist. Denn von einer starken Wirtschaft profitieren wir alle.
SOZIALES: JUNG UND ALT
Insbesondere auch die soziale Landschaft in Coburg.
Gute Rahmenbedingungen für alle Generationen zu schaffen, ist uns als Coburger SPD seit jeher eine Herzensangelegenheit.
Und mit Can an meiner Seite macht es wirklich Spaß sich für ein generationengerechtes Coburg einzusetzen.
Es gibt nichts schöneres als strahlende Kinderaugen in tollen Kindergärten und Schulen besuchen zu dürfen. Oder strahlend Kinderaugen im Rathaus zu empfangen und Ihnen die Amtskette anzulegen. Und neugierig von Ihnen mit Fragen gelöchert zu werden.
Gemeinsam mit Can Aydin als Sozialbürgermeister will ich mich daher vor allem auch weiterhin dafür einsetzen, dass unsere Jüngsten in Coburg gut aufwachsen können.
Auch aufgrund des von der SPD-Fraktion beantragten Masterplans zur Kita-Betreuung stehen wir heute bei der Kinderbetreuung hervorragend da.
Wir erleben aber auch, dass es gerade bei der Kinderbetreuung in Tagesrandlagen für Bürgerinnen und Bürger im Schichtdienst dennoch häufig eine große Herausforderung ist, die Kinderbetreuung sicherzustellen.
Daher steht dieses Thema ganz weit oben auf unserer gemeinsamen Agenda der Kinderbetreuung.
Genauso wie der Erhalt der kleinen aber feinen Stadtteilschulen und hervorragend ausgestattete weiterführenden Schulen.
Von unseren Gymnasien profitiert übrigens auch der Landkreis sehr stark.
Finanziell ist das aber für uns als Stadt mangels ausreichender staatlicher Finanzierung ein mittlerweile 7-stellige Unterstützungsleistung der Stadt für die Landkreisgemeinden.
Das ist aber natürlich kein Grund für mich und uns weniger Qualität anzubieten.
Denn gute Bildung für unsere Kinder ist der Schlüssel zu einem guten und selbstbestimmten Leben.
Das weiß ich als Kind der ersten Familiengeneration, die studieren konnte, aus eigener Erfahrung.
Als Stadt Coburg erledigen wir daher auch unsere Hausaufgaben bei der Ganztagesbetreuung vorbildlich. Für unsere Familien. Damit Beruf und Familie gut vereinbar sind.
Einen Schwerpunkt wollen wir daneben auf die die psychische Gesundheit unserer Kinder richten. Denn wir erleben leider immer deutlicher, dass Kinder und Jugendliche unter den Corona-Nachwehen und dem zunehmenden Abdriften von der realen in die virtuelle Welt stark leiden. Dem gilt es gesamtgesellschaftlich entgegenzusteuern. Sei es über die Kommunale Jugendarbeit, unsere hervorragende Jugendsozialarbeit an Schulen oder durch das Etablieren weiterer Unterstützungsformen.
Darüber hinaus wird das Thema Gesundheit allgemein weiterhin auf wichtiges Betätigungsfeld für mich ganz persönlich sein.
Beim Thema Hausärzte war ich gemeinsam mit der WIFÖG, die ich damit betraut habe, in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich.
Jeder Coburger und jede Coburgerin dürfte zwischenzeitlich einen Hausarzt finden. Die emotionalen Gespräche mit Kindern, die für ihre 90-jährigen Eltern keinen Arzt mehr finden, sind damit Geschichte. Eine herausragende Gemeinschaftsleistung.
Bei der Facharztsuche gestaltet sich das an vielen Stellen aber weiterhin sehr schwierig. Freie Sitze gibt es selten und dennoch stellen die Bürgerinnen und Bürger fest, dass es schwierig ist, zeitnah Termine zu bekommen. Hier gilt es stetig daran zu arbeiten, dass sowohl KVB als auch Freistaat Bayern endlich anerkennen, dass wir als Region angrenzend zu Südthüringen und dem massiven Ärztemangel auch dort eben nicht Gesundheitspolitik nach Ländergrenze betreiben können, wenn auch die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger eine gewichtige Rolle erfahren sollen.
Die Handlungsspielräume der Stadt sind hier sehr begrenzt. Wir können aber weiter Druck auf die zuständigen Stellen ausüben. Und das tun wir auch.
Und natürlich ist auch das Mammutprojekt Klinikneubau mit Sana intensiv durch die Stadt zu begleiten.
Und wer könnte das als Oberbürgermeister besser tun als derjenige, der 1. das für die Region sehr gute Gesamtpaket mit Sana selbst mitverhandelt hat und 2. zu dem die handelnden Akteure bei Sana bereits einen guten Draht aufgebaut haben.
Ich denke, wenn ein CEO eines solchen Milliardenkonzerns in einem Radio-Interview ausdrücklich lobt, dass er in mir einen Verantwortungsträger kennen gelernt hat, der anders ist als andere Politiker, der zuhört und für Argumente zugänglich ist. Der lösungsorientiert arbeitet, dann ist das schon nicht ganz gewöhnlich.
Und neben dem Klinikneubau gilt es insbesondere auch die vereinbarten Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Blick zu behalten. Denn das gehört zu unserer DNA.
So wichtig es ist, dass unsere jüngsten in Coburg gut aufwachsen können, so wichtig ist es aber auch, dass unsere Ältesten einen guten Lebensabend in Coburg verbringen können. Schließlich ist das die Generation, die mit Tatkraft und Fleiß den Grundstein dafür gelegt hat, dass unser schönes Coburg so gut dasteht.
Der Respekt vor dem Alter gebietet es daher auch, dass sich gerade auch junge Menschen wie Can und ich uns dafür einsetzen, dass die Rahmenbedingungen für das Altwerden in Coburg ebenfalls auf einem hohen Niveau bleiben.
Und hier sind wir schon heute wahrlich gut aufgestellt. Das wissen wir aus vielen bayernweiten Netzwerktreffen.
Während in Nachbarlandkreisen nun angefangen wird Pflegestützpunkte aufzubauen, gibt es bei uns in Coburg auch Dank sozialdemokratischer Sozialbürgermeister und kreativer Köpfe in unseren sozialen Trägern wichtige Einrichtung für ein altersgerechtes Leben in Coburg schon sehr lange.
Nichtdestotrotz gibt es Herausforderungen, denen wir uns Stellen müssen: die Menschen werden älter und damit muss sich unsere soziale Landschaft in Coburg auch anpassen. Und die finanziellen Mittel der Kommunen werden knapper.
Can und ich werden dennoch sehr viel Wert darauflegen, dass das bei der Stadtgestaltung mitgedacht wird. Und zwar nicht nur in der Innenstadt, sondern auch in den Stadtteilen. Denn am liebsten verbringt man seinen Ruhestand doch im gewohnten Umfeld.
Das seniorenpolitische Gesamtkonzept der Stadt gilt es daher weiterhin zukunftsgerichtet mit den vielfältigen Akteuren fortzuschreiben und mit Leben zu erfüllen.
WOHNEN
Wo wir gerade beim Thema „Wohnen im Alter“ waren, bietet es sich an auch kurz zu skizzieren, wie wir als Stadt hin Zukunft unter meiner Verantwortung weiter dafür Sorge tragen, dass Wohnen für alle auf einem hohen Niveau weiterentwickelt wird.
Durch unsere über 3000 Wohneinheiten der Wohnbau sind wir hier im Vergleich zu anderen Städten sehr gut aufgestellt. Ein Verdienst sozialdemokratischer Führung in unserer Stadt.
Und dennoch stellen wir fest, dass Wohnraumnachfrage vorhanden ist.
Wichtig wird es daher sein, dass Stadt und Wohnbau aber eben auch private Investoren weiter in den Bestand investieren und Neubau betreiben.
Den Rahmen, dass dies auch machbar ist, müssen vor allem Bund und Land setzen.
Als Stadt werden wir uns hier im Neubau - auch gemeinsam mit der Wohnbau - intensiv in der Fläche dem Scheuerfelder Hang in Wüstenahorn und den erworbenen Grundstücken in Bertelsdorf und Seidmannsdorf beschäftigten.
Bei den von der Stadt zu entwickelnden Neubaugebieten, sollen ganz gezielt junge Familien und ehrenamtlich engagierte Menschen durch die Stadt in einem „Coburger Modell“ bevorzugt werden.
In der Innenstadt sorgen wir, dass die Projekte in der Steinwegvorstadt vollendet werden und die Steinwegvorstadt ein lebendig entwickeltes Quartier wird, in dem ausdrücklich auch das Coburger Nachtleben weiterhin seinen Platz hat. Das Nachtleben in Bestandsgebäuden aber auch in Neubauten, die wir gerade auf meine Anweisung hin stark forcieren.
Mit privaten Investoren werden wir an weiteren Stellen im Stadtgebiet ebenfalls neue Wohnmöglichkeiten schaffen. Sei es in der Sally-Ehrlich-Straße rund um das BRK oder auf dem Gaudlitz-Areal. Wie es dabei hervorragend gelingt auch Teilflächen für bezahlbares Wohnen zu sichern, sehen wir gerade beim DSZ, wo mir gelungen ist dies mit dem Investor zu vereinbaren.
Eine Mischentwicklung zwischen Stadt, Wohnbau und privaten Investoren wird es sicherlich rund um den Klinikaltstandort geben. Hier müssen wir in den nächsten 2-3 Jahren sehr intensiv die Weichen stellen, um aus dem alten Klinikstandort und dem Umgriff unmittelbar im Anschluss an den Umzug des Klinikums ein lebendiges Quartier zu entwickeln. Notwendige Flächen dafür haben wir auch schon vorausschauend in meinem Auftrag gesichert. Dort sollte es sicherlich eine Mischung aus Wohnen und Naherholung geben ggf. durch die Entwicklung einer schön begrünten Parkanlage.
Und vielleicht ergibt sich dann ja dort wirklich auch die Option auf einen öffentlichen Badesee unmittelbar im Übergang zur Innenstadt. Vielleicht nicht für uns Menschen, aber doch für unsere Natur und Tierwelt.
Oder es entsteht dort auch ein ganzjähriges „Feriendorf“ für Familien, um Coburg noch stärker touristisch in Szene zu setzen.
Bei der Stadtgestaltung darf man ja durchaus auch mal mutig und groß denken.
KLIMA UND UMWELT
Neues Stadtgrün und Möglichkeiten zur Erholung im Grünen bringen mich zu einem nächsten Thema, das in den letzten Jahren einen deutlichen Schritt nach vorne gemacht hat in der Prioritätenlisten.
Auch Dank Stefan Sauerteig unseren umtriebigen Klimaschutzbeauftragten im Stadtrat. Das Thema Umwelt- und Klimaschutz.
Ja, natürlich ist es ein harter und schwieriger Weg Umwelt- und Klimaschutz in der Kommune zu gestalten.
Denn leider ist das nach dem Willen des Gesetzgebers weiterhin eine freiwillige Leistung. Und es gibt leider immer noch politische Gruppierungen auch bei uns in Coburg denen eine intakte Umwelt auch für die kommenden Generationen nicht so wichtig ist.
Obwohl das dem christlichen Glauben und der Bewahrung der Schöpfung doch ziemlich widerspricht.
Und dennoch sind wir für viele Städte hier durchaus Vorreiter, auch wenn das Teile der Stadtpolitik nicht wahrnehmen oder wahrhaben wollen.
Selbst eine Vertreterin von Greenpeace hat uns kürzlich beim Tag der Offenen Tür im Rathaus ausdrücklich gelobt.
Der Tag der Offenen Tür, der übrigens enorm viel Beteiligung, Besuch und Breitenwirkung geschaffen hat. Etwas, das wir nun jährlich wiederholen werden.
Und glaubt jemand wirklich, dass ein bundesweiter Kongress des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen zum Thema „Beständig im Wandel – Historische Quartiere an den Klimawandel anpassen“ in einer Stadt stattfindet, die bei diesem Thema keine Kompetenz und Ergebnisse vorzuweisen hat?
Oder, dass der Freistaat Bayern eine Stadt zur Modellkommune beim klimagerechten Städtebau auserwählt, wenn er sich davon keinen Mehrwert auch für andere Städte erwartet?
Der Erhalt einer intakten Umwelt geht uns alle an. Und ist bei mir und der Coburger SPD in guten Händen.
Wir werden daher nach den initiierten großen Beteiligungsprojekten „Green Deal“ und „Zukunftsraum“ Anreize und Möglichkeiten für unsere Bürgerinnen und Bürger schaffen enkeltauglich in einem Umfeld mit attraktiven Naturraum für Mensch, Flora und Fauna leben zu können.
Und als Stadt selbst mit gutem Beispiel auf dem Weg zur klimapositiven Kommune vorangehen. Jeder kleine Schritt ist ein guter Schritt.
Und diese Schritte finden Stadt: Park der Arten auf der Lauterer Höhe, Von-Stockmar-Platz, Bäume auf dem Marktplatz, Neugestaltung Viktoriastraße und Ernstplatz, der Ausbau der Fernwärme und der Anschluss großer städtischer Liegenschaften. Der Erhalt der Grünzüge rund um die Itz, auch wenn sich viele eine Zugänglichkeit zur Itz an möglichst vielen Stellen wünschen. Die Aufforstung in unseren Wäldern. Und das Pflanzen von Bäumen in der gesamten Stadt. Der Hitzeaktionsplan, die frühzeitig erstellte Kommunale Wärmeplanung und das Sturzflutrisikomanagement. Um einige ausgewählte Aspekte konkret zu benennen.
Und von diesem Weg pragmatisch die Zukunft zu gestalten, lassen wir uns auch nicht von den Ewiggestrigen abbringen, denen Klima- und Umweltschutz vollkommen egal ist, aber auch nicht von denen, die fast schon chronisch unzufrieden sind, weil es ja angeblich gar nicht oder viel zu langsam vorrangeht. Ich hatte in diesem Zusammenhang das Thema Sturzflutrisikomanagement genannt. Das bietet Grundstückseigentümern Hinweise zur Sicherheit.
SICHERHEIT
Sicherheit ist aber auch in anderen Kontexten für unser gesellschaftliches Zusammenleben sehr relevant.
Und als Oberbürgermeister und damit auch Referent für das Ordnungsamt sage ich sehr deutlich:
Sicherheit ist ein Aufgabenfeld, dass ich seit je eher sehr ernst nehme und das von mir auch sehr intensiv begleitet wird. Das zeigen nicht zuletzt meine Entscheidungen, erstens Terrorabwehrsperren anzuschaffen, obwohl der Stadtrat sich hier mehrheitlich weggeduckt hat und damit in Kauf genommen hat, dass Events wie Samba, HUK-Open Airs oder der Weihnachtsmarkt nicht durchgeführt werden können, und zweitens, die polizeiliche Videoüberwachung am Bahnhof durch die Übernahme von Teilkosten zu unterstützen.
Denn natürlich ist es Aufgabe einer Stadt daran mitzuarbeiten, dass die Bürgerinnen und Bürger nicht nur objektiv sicher leben können, sondern dies auch subjektiv so wahrnehmen. Und das tun wir auch weiterhin.
Beispielsweise in dem wir Prävention betreiben und die auf Antrag der SPD geschaffenen Streetworker ergänzen durch Streetworker mit Migrationshintergrund.
Aber natürlich auch in dem wir unsere freiwilligen Feuerwehren weiterhin sehr stark unterstützen und dort, wo wir keine eigene Zuständigkeit haben, beispielsweise beim Rettungsdienst auf höheren politischen Ebenen für eine Gleichbehandlung aller Blaulichtorganisationen werben.
Denn, dass wir grundsätzlich in Sicherheit leben, verdanken wir den vielen Hauptamtlichen und Ehrenamtlichen aller Blaulichtorganisationen und den mit ihnen zusammenarbeitenden Institutionen.
Sie alle sorgen mit Leidenschaft und Herzblut dafür, dass wir rund um die Uhr geschützt werden. Dafür an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!
Und weil ich ja ausgeführt habe, dass wir uns auch vor den schwierigen Themen nicht wegducken:
Es hat auch mit Sicherheit zu tun, dass Solidarität selbstverständlich Grenzen hat: Wir setzen uns daher natürlich dafür ein, dass von wenigen auffälligen Geflüchteten verursachter Schaden an der Stadtgesellschaft und damit auch den redlichen Hilfesuchenden und uns allen abgewendet wird.
Dabei vertreten wir einen menschlichen Umgang, der ohne Generalverdacht arbeitet.
Das unterscheidet uns fundamental von anderen.
VERWALTUNG
Und ich hatte ja bereits angesprochen. Oberbürgermeister bedeutet auch Dienstherrenvertreter einer großen Verwaltung zu sein.
Diese gilt es weiterhin so aufzustellen, dass die immer mehr von Bund und Land übertragenen Aufgaben auch zur Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger gelöst werden.
Dass dem steigenden Wunsch nach Digitalisierung genauso Rechnung getragen wird wie dem Wunsch nach Bürgervorsprache direkt vor Ort.
Unser Bürgerbüro haben wir, Can an vorderste Steller, daher in den letzten Jahren stark optimiert. Und wir konnten durch meine Kontakte weitere Räumlichkeiten am Viktoriabrunnen von der Sparkasse anmieten, um einen weiteren Schritt hin zu Bürgerservice für alle dort im kommenden Jahr sicherzustellen.
Ich weiß aber auch, dass es Themen gibt, die nicht immer ideal klappen. Und das wurmt mich natürlich auch.
Die telefonische Erreichbarkeit ist nicht in allen Einheiten immerwährend der Öffnungszeiten gegeben, das zeigt aber auch, dass es eben keinen Mangel an Arbeit gibt, kaum jemand Däumchen drehend und Kaffee trinkend am PC sitzt.
Und ich weiß, dass das Thema Baustellen viele ab den Sommermonaten ärgert. Mich auch.
Nachdem in diesem Sommer mit genügend Abstand zur Wahl und ausreichend Vorlauf zur Bausaison 2026 mein Versuch „mehr kernstädtische Kontrolle über die Bautätigkeiten zu gewinnen“ im Stadtrat nicht so sehr auf Gegenliebe gestoßen ist, mache ich das für mich zur Bedingung für zu treffende Vereinbarungen mit anderen Gruppierungen nach der Wahl.
Neben dem Dreiklang aus Wirtschaft, Sozialem und Ökologie sowie dem Fokus auf Menschlichkeit, Toleranz und Akzeptanz gegenüber der Vielfalt unserer Bevölkerung
Bisher sind die Zuständigkeiten für Tiefbaumaßnahmen unterschiedlich verteilt. Die Stadt hat ja bekanntermaßen kein eigenes Tiefbauamt mehr.
Der CEB nimmt diese Aufgabe wahr. Im Rahmen seiner personellen Möglichkeiten. Und hier haben übrigens seit Jahrzehnten Bürgermeister aus dem konservativen Lager den Vorsitz des Verwaltungsrates inne. Wer das aktuell ist, ist denke ich bekannt.
Die unterschiedlichen Rechtsformen der städtischen Einheiten, die sich mit dem Thema Straßenbau befassen machen die Sache auch nicht gerade einfacher. Denn die Wohnbau als GmbH hat einen eigenen Geschäftsführer, der das operative Geschäft und damit auch die Bautätigkeit auf den Baustellen verantwortet. Auch wer das ist, ist bekannt.
Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre. halte ich es daher für erforderlich, dass es einen politisch klar zuständigen Bürgermeister oder Bürgermeisterinnenkopf für städtische Baumaßnahmen im öffentlichen Raum mit Auswirkungen auf den Verkehr gibt. Unabhängig davon welche Einheit des Konzerns Stadt Coburg baut.
Und operative Kompetenzen für diesen auch in den Satzungen der Töchter verankert werden.
Solange es kein eigenes städtisches Tiefbauamt gibt und auch keinen hauptberuflichen Baubürgermeister sollte dies derjenige Bürgermeister übernehmen, der den CEB-Verwaltungsratsvorsitz innehat. Der CEB übernimmt nämlich auch die Jahreskoordination. Im Rahmen seiner Möglichkeiten.
Ich bin gerne auch bereit mir hier selbst durch die Anpassung der Ressortszuständigkeiten der Bürgermeister und Referenten den Hut aufzusetzen. Dann bekomme ich wenigstens Kritik für eigenes Handeln oder Nichthandeln ab.
Eine zentrale Koordinations- und Überwachungsstelle für öffentliche Bautätigkeiten gemeinsam parteiübergreifend auf den Weg zu bringen, halte ich für zwingend erforderlich, um den Bürgerinnen und Bürgern deutlich zu machen, dass wir ihre Kritik als Stadtpolitik in Gänze ernst nehmen. Und Abhilfe organisieren.
Weitere Ausführungen zum Selbstverständnis der Stadtverwaltung und das ist natürlich Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger zu sein, erspare ich Euch und Ihnen heute. Noch.
Dafür ist sicherlich an derer Stelle noch Platz. Denn ich will ja wieder zurückkommen zu meiner Eingangsfrage.
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Wer erinnert sich eigentlich noch an diese angesichts des doch in seiner Kurzversion schon sehr konkreten Plans für die Stadtgestaltung der Zukunft?
Sie lautet: Warum sind wir heute eigentlich hier in der Josias-Hütte?
Im Josiasgarten oder im Winter in der Josias-Hütte, da trifft sich Jung und Alt, der Chefarzt und die Heizungsmonteurin, der Ur-Coburger und die jüngst zugezogene Studentin, der aus Syrien Geflüchtete und die hochbetagte Rentnerin. Mama und Papa mit dem kleinen Töchterlein. Denn ein neuer toller Spielplatz wurde auch geschaffen. Auch kleine Dinge werden nämlich wichtig genommen.
Nebenan im Bürglaßschlößchen wird geheiratet und vielfältig segensreich beraten beispielsweise bei den Themen Pflege und Ehrenamt. Im AWO-Mehrgenerationenhaus wird ganz hervorragende Arbeit für die Bürgerinnen und Bürger geleistet.
Und der Josias-Garten liegt mitten am Bus-Rendezvousplatz. Menschen aus ganz Coburg haben hier ihren Ausgangspunkt für Besorgungen in der Innenstadt oder dem Arztbesuch. Oder dem Weg zur Schule. Sie kommen aus allen Stadtteilen. Die HUK-Beschäftigte kommt hier auf ihrem Weg zur Arbeit genauso vorbei wie die Straßenreinigerin vom CEB. Wir sind am Fuße der Veste und direkt neben unserem Landestheater.
Die Josias-Hütte ist eine großartige Bereicherung im Winter. Ein geglücktes Experiment. Das von Martin Hofmann mutig an die Stadt herangetragen wurde.
In und um den Josias-Garten trifft sich ganzjährig das wahre Leben. Und deshalb sind wir heute hier.
Für das Lösen der großen und kleinen Herausforderungen des wahren Lebens, der Stadtgestaltung für alle und damit für ein gutes Leben für uns alle, setzen wir uns als Coburger SPD ein.
Dafür setze ich mich als Oberbürgermeister ein. Auch über den 01.Mai des kommenden Jahres hinaus.
Coburg für alle – das gibt es nur mit uns.
Mit mir als OB, Can als Bürgermeister und einer starken SPD mit großartigen Persönlichkeiten auf unserer Stadtratsliste.
Und damit uns allen viel Erfolg bei der Kommunalwahl 2026!
Freundschaft!